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in validiertes Ziel ist üblicherweise ein Gen oder Genprodukt,
das z.B. im Tumor über-exprimiert oder überaktiviert ist.
Enzym-Inhibitoren oder Rezeptor-Antagonisten können diese unerwünsckte
Aktivierung herunterregulieren und auf diese Art die Symptome der
Krankheit vermindern. Die meisten Krankheiten haben allerdings keine
"monogenen", sondern "polygene" Ursachen, sind
also mit den Methoden der "monogenen" Genomik nur schwer
behandelbar.
Selbst wenn ein einzelnes Genprodukt vorrangig Ursache einer Krankheit
ist, so bleiben doch die Interaktionen dieses Gens mit anderen Genen
unberücksichtigt. Um "polygene" Phänomene wie
z.B. Chemoresistenz zu behandeln, ist die gleichzeitige Kontrolle
vieler Gene bzw. Proteine notwendig.
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